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Schematherapie - ein neuer Therapieansatz |
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Schematherapie
– so heißt ein in den letzten Jahren
populär gewordener integrativer Psychotherapie-Ansatz nach Jeffrey E.
Young. Er beinhaltet neben traditionellen Verfahren wie kognitive
Verhaltenstherapie und psychoanalytische Methoden auch
gestalttherapeutische
und interpersonelle Elemente.
Young entwickelte dieses umfassende Therapiekonzept
zur Behandlung von Patienten mit schweren, chronifizierten psychischen
Störungen, insbesondere Persönlichkeitsstörungen, welche auf die herkömmlichen
Psychotherapiemethoden oft schlecht ansprechen.
Unter Schemata werden in der Kindheit erworbene
emotionale und kognitive Grundannahmen verstanden, die sich aus universellen
Bedürfnissen entwickeln. Werden diese nicht erfüllt, so entstehen
handlungsbestimmende, hinderliche Schemata, welche die zentrale Ursache für
Persönlichkeitsstörungen und Achse-I-Störungen bilden können. Derzeit werden 19 Schemata unterschieden.
Die Schematherapie widmet sich zunächst der
Identifikation bestehender Schemata, um sie im Anschluss mit Hilfe
verschiedener Therapiestrategien zu verändern und eine sogenannte Schemaheilung
herbeizuführen.
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Ein Interview mit Jeffrey E. Young – erschienen in
der Zeitschrift „Verhaltenstherapie“ – könnt ihr hier downloaden.
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Zum „Schema Therapy Institute“ in New York geht es hier.
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Zur Erfassung der unterschiedlichen Schemata wird der
"Young schema questionnaire" verwendet. Eine Kurzversion in englischer
Sprache könnt ihr euch hier durchlesen.
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Weiterführende Informationen zur Schematherapie in
deutscher Sprache findet ihr auf der Seite des Instituts für Schematherapie.
- Die Fallbeschreibung einer ambulanten schema-fokussierten kognitiven
Verhaltenstherapie bei einem Patienten mit Somatisierungsstörung findet ihr im
folgenden Download beschrieben.
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